doch kein Schlaf

 

Nein, doch nichts mit schlafen. Ich habe e Zeit. Ich möcht schreiben, endlich mal das ganze Leid was ich in mir trage, öffentlich machen, aber doch dabei anonym bleiben. Vl habe ich einfach nur zu viel Angst, mich so offen zeigen. Offen in der hinsicht, was meine wirklichen Gefühle angeht.

Bei ihm hatte ich dass nicht, naja vl doch. Denn als wir uns diese 2 male alleine trafen, war ich doch vl zu sehr verschlossen. Aber als wir schrieben, wieder sehr offen.


Die Theorien die ich aufstellen, in dem ich alles analysiere, hat mich eine Zeit lang sehr fertig gemacht. Vor paar Wochen war ich ziemlich depressiv, niedergeschlagen und einfach nur fertig. Doch nun geht es wieder. Ich bin sehr stolz auf mich unter diesen psychischen Umständen meine Matura geschafft zu haben. Nun kann ich wieder halbwegs klar denken. Ich habe ihn aus meinen Skype Kontaken gelöscht, um nicht in die Versuchung zu kommen, ihm zu schreiben. Aber auch um mir selber Leid zu ersparren. Denn in dieser depressiven Zeit die ich hatte, achtete ich immer darauf ob er gerade online ist oder nicht ( wie zach das jetzt auch klingen mag), mir reichte der Gedanke, dass er irgendwie in meiner Nähe war. Sei es auch nur virtuel. Doch jedes mal wenn er nicht online war, fing ich mir Gedanken an zu machen, wo er nun sei, und oft wusste ich es ja auch: bei seiner Freundin. Doch dieser Gedanke machte mich ziemlich fertig.


Ich überlge mir oft, was mir gefehlt hat. Obwohl er ja auch gesagt hat, dass an mir nichts fehlt und ich auch nicht an dem ganzen Schuld sei, machte ich mir sehr viele Vorwürfe und kritisierte mich mehr als sonst. Jede Handlung, jeder Gedanke, jedes Gefühl setzt ich unter Zweifel, und dabei sank mein Selbstbewusstsein ab in ein sehr niedriges Niveau. Ich machte mir auf einmal viel zu viele Gedanken, wie mich andere Menschen sehn und was sie von mir denken. Auch von Menschen, wie meiner besten Freundin. Ich konnte einfach nicht mit dem Gedanken nicht umgehen, nichts falsch gemacht zu haben und trieb mich deswegen absichtlich in Fehler um meine Selbstkritik zu bestättigen. Und das tat echt sehr weh.


Nun hab ich wieder angefangen mich zu mögen, und auch wenn ich es nach außen nicht sehr zeig, und doch sehr schüchtern bin, mag ich mich. Ich akzeptiere mich wie ich bin, und obwohl ich mir schon noch manchmal Gedanken mache, wie Menschen mich sehn, mach ich mir nicht daraus, weil ich mir denke, dass meine Freunde und auch andere Menschen, mich für die Person mögen soll die ich bin. Und ich weiß, ich bin ein guter Mensch.


Diese Gedanken, die ich in diesem Blog veröffentlich, würd ich niemals offen zu einem Menschen sagen, weil ich mir dabei eingebildet vorkommen würde. Doch ich habe oft das Bedürnis es doch zu teilen, um selber darüber bewusst zu werden.


Nun wo ich ihn nicht mehr in meinen Skype Kontakte habe, mache ich mir keine Gedanken darüber mehr wo er sein könnte bzw. was er machen könnten. Dabei kam ich mir sehr Stalker-mässig vor, obwohl es nur innerlich war. Ich habe niemandem über diese Gedanken erzählt...weil ich mir selbst dabei sehr psycho vorkam. Aber nun ist das Gott sei Dank vorbei, und ich lebe diese Gefühle die ich für ihn habe in mich hinnein, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Klingt doch vl noch ein bisschen gestört, aber wie gesagt er selber erleben, dass darüber urteilen.

20.6.09 01:58

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